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Rote Karte: 130'000 Unterschriften gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer

Im Rah­men einer brei­ten Allianz aus Par­teien und Orga­ni­sa­tio­nen hat die EVP Schweiz heute Vor­mit­tag mehr als 130'000 Unter­schrif­ten für die Volk­si­ni­tia­tive «Gegen Waf­fe­nex­porte in Bür­ger­krieg­slän­der (Korrektur-Initiative)» bei der Bun­des­kanz­lei in Bern mit ein­ge­reicht. Bereits zwei Monate nach ihrem Start im Dezem­ber waren 100'000 Unter­schrif­ten zusam­men­ge­kom­men.

«Dass eine so hohe Zahl an Unter­schrif­ten in derart kur­zer Zeit zusam­men­kam, zeigt mehr als deut­lich: Der Bevöl­ke­rung ist das Thema alles andere als egal. Sie will ihren Wohl­stand und ihre Lan­des­si­cher­heit nicht mit dem Leid und dem Leben der Zivil­be­völ­ke­rung in Bür­ger­kriegs­re­gio­nen erkau­fen», ist Co-Präsidentin Marianne Streiff, Natio­nalrä­tin und Par­tei­prä­si­den­tin EVP Schweiz über­zeugt.

100 000 Unter­schrif­ten in zwei Mona­ten

Erst im Dezem­ber hatte die «Allianz gegen Waf­fe­nex­porte in Bür­ger­krieg­slän­der» gemein­sam mit rund 50’ 000 Unterstüt­zen­den aus der Zivil­ge­sell­schaft die Kor­rek­tu­ri­ni­tia­tive lan­ciert. Bereits nach 2 Mona­ten waren 100'000 Unter­schrif­ten zusam­men­ge­kom­men. Nun konnte die Allianz fast ein Jahr vor Ende der Sam­mel­frist die Ini­tia­tive mit mehr als 130'000 Unter­schrif­ten ein­rei­chen. 

Breites Enga­ge­ment der Zivil­ge­sell­schaft

Die Zahl der Unter­schrif­ten und die Ges­ch­win­dig­keit, in der sie gesam­melt wer­den konn­ten, war nur durch das Enga­ge­ment zahl­rei­cher Frei­willi­ger aus der Zivil­ge­sell­schaft möglich. Die über­wie­gende Meh­rheit der Unter­schrif­ten stammt von Men­schen, die in ihrem persön­li­chen Umfeld für die Ini­tia­tive gesam­melt hat­ten.

Kon­trolle durch Par­la­ment und Bevöl­ke­rung

Die Initia­tive will Waf­fen­ex­porte in Bür­ger­kriegs­län­der ein für alle Mal unter­bin­den, ebenso Exporte in Län­der, die Men­schen­rechte sys­te­ma­tisch und schwer­wie­gend ver­let­zen. Sie will die Bun­des­ver­fas­sung zudem dahin­ge­hend ändern, dass künf­tig die Kri­te­rien für der­ar­tige Aus­fuh­ren nicht mehr per Ver­ord­nung von Ver­wal­tung und Bun­des­rat ent­schie­den wer­den. Ein Gesetz soll Mit­spra­che und Kon­trolle von Par­la­ment und Bevöl­ke­rung sicher­stel­len.

Kon­takt

Marianne Streiff, Natio­nalrä­tin und Par­tei­prä­si­den­tin: 079 664 74 57
Nik Gug­ger, Natio­nal­rat und Vize­prä­sident: 079 385 35 35
François Bach­mann, Vize­prä­sident: 079 668 69 46 (Roman­die)
Roman Rutz, Gene­ral­se­kretär: 078 683 56 05
Dirk Mei­sel, Lei­ter Kom­mu­ni­ka­tion: 079 193 12 70